Gerade für Hochschulabsolventen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen und wenig Erfahrung mit Bewerbungen haben, kann das erste Vorstellunggespräch eine große Hürde darstellen
Ein Vorstellungsgespräch hat nicht nur den Zweck Informationen auszutauschen und die fachliche Qualifikation des Bewerbers im Hinblick auf die ausgeschriebene Stelle zu überprüfen. Während eines Job-Interviews findet ein gegenseitiges "Beschnuppern" statt, denn im Auswahlprozess spielt auch Sympathie eine wichtige Rolle. Ihre Aufgabe in einem Vorstellungsgespräch besteht also darin, aktiv an einem konstruktiven und positiven Gesprächsklima mitzuwirken.
Zusatzqualifikationen erweitern das Spektrum unserer Fähigkeiten und differenzieren uns vom Wettbewerb. Auch im Bewerbungsprozess können sie einen entscheidenden Vorteil bedeuten. Das Problem: Die Titel vieler Abschlüsse klingen zwar beeindruckend doch es bleibt unklar was der Betreffende denn nun eigentlich kann.
Bewerbungsexperte Heiko Lüdemann gibt in der Süddeutschen Tipps, wie Zusatzqualifikationen verständlich und gewinnbringend eingesetzt werden.
Quereinsteiger haben Konjunktur. Allerdings nicht, weil die Personaler dieser Welt ihre Einstellung geändert haben, sondern vielmehr deshalb, weil Angebot und Nachfrage nicht richtig zusammenpassen.
Schon Aristoteles und Kant sahen in den Hände Außenfilialen des Gehirns. Ihre Haltung oder auch Fingerspiele verstecken stumme Nachrichten und daher dürfen die Wichtigkeit und die Wirkung der Gestikulation mit den Händen zum Gesagten oder beim Zuhören nicht unterschätzt werden. Im Business wird mit Präsenz und positiver Ausstrahlung genauso gepunktet wie mit Kompetenz und Fachwissen. Wenn es darum geht sich im Business optimal zu etablieren, sind Softs-Skills entscheidend. Mit einer überzeugenden Körpersprache ist ein souveränes und authentisches Auftreten garantiert und die nächste Stufe auf der Karriere-Leiter erreicht.
Im Vorstellungsgespräch sind grundsätzlich alle Fragen unzulässig, die den Privatbereich des Bewerbers betreffen und nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun haben. Hintergrund ist der Schutz des Persönlichkeitsrechts und das Recht auf Gleichbehandlung.
Beate Hentschel-Schroeder ist Beraterin bei der Agentur für Arbeit in Stuttgart. Sie gehört dem Team „Akademische Berufe“ an und führt in dieser Funktion häufig Gespräche mit Quereinsteigern. Das Team Akademische Berufe betreut im Jahresschnitt rund 3000 arbeitslose bzw. ratsuchende Akademiker. Sie selbst führt pro Jahr etwa 600 Einzelberatungen durch.
Aller Anfang ist schwer und gerade der Berufseinstieg sollte wohl überlegt sein. Zusammen mit unserem Partner isocal HeizKühlsysteme GmbH, Friedrichshafen laden wir angehende Ingenieure und interessierte Quereinsteiger zu dem kostenlosen Training "Psychologisch richtig kommunizieren im Vorstellungsgespräch" ein.
Für viele Studiengänge gilt: kein Praxissemester, kein Abschluss. Ein Praktikumsplatz ist für die meisten Studenten von elementarer Bedeutung, um ein Studium überhaupt abschließen zu können. Es gilt jedoch nicht die Devise „je mehr umso besser“: Zu viele Praktika schaden nach Meinung von Experten sogar der Karriere. Nach dem Studienabschluss gilt ein Praktikum sogar nur noch als absolute Notlösung. Gerade weil Praktika in Zeiten der Wirtschaftskrise aber nicht reich gesät sind, sollten Studenten auf soziale Kontakte setzen um einen der begehrten und bezahlten Plätze zu ergattern.