Alle wichtigen Punkte sind verhandelt, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben - der Weg ist frei für eine langfristige Karriere. Oder?
Bevor man als Neuling so richtig durchstarten kann gilt es noch eine Hürde zu meistern: die Probezeit.
Bei der Zeitarbeit, wird ein Arbeitnehmer von einer Zeitarbeitsfirma einem anderen Unternehmen zur Arbeitsleistung überlassen. Auslöser für die Nachfrage ist ein Personalengpass, der zum Beispiel durch zusätzliche Aufträge, neue Projekte und Fehlzeiten ausgelöst wird. Insbesondere für erfahrenen und gut ausgebildete Arbeitnehmer, besteht in der Zeitarbeit die Chance, neu Fuß zu fassen. Man bekommt die Möglichkeit in unterschiedliche Arbeitsabläufe einen Einblick zu bekommen und so seine Erfahrungen und Kenntnisse zu erweitern. Dennoch wird Zeitarbeit nach wie vor von so manchem Arbeitnehmer als „Notlösung“ betrachtet. Dies ist nicht zuletzt auf eine eher schlechte Lohnpolitik der vergangenen Jahre zurückzuführen. Seither hat der Gesetzgeber jedoch einiges dafür getan, um die Zeitarbeit gesellschaftsfähig zu machen. Aus sozialer und arbeitsrechtlicher Sicht sind Zeitarbeitnehmer nämlich mittlerweile gut gestellt.
Immer mehr Unternehmen überprüfen vor einer Neueinstellung, ob ihre Bewerber illegale Drogen konsumieren und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Konzerne wie RWE, Thyssen-Krupp Stahl und RAG Deutsche Steinkohle geben zu, dass sie bei Neueinstellungen gesteigerten Wert auf ein Drogen-Screening legen. Sie betonen allerdings, dass die Einwilligung zu diesen Tests freiwillig erfolgen muss. Freiwillig? Naja, nicht ganz, denn die Alternative hat wahrscheinlich Konsequenzen: Die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung sinken erheblich.
Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus? Sicherlich gibt es eine ganze Menge Punkte, die hier aufgeführt werden könnten, aber ein ganz wesentlicher Punkt ist Vertrauen. Und genau mit diesem Vertrauen hat die Bahn so ihre Probleme. So wie es jetzt aussieht, hat die Bahn rund drei Viertel ihrer Mitarbeiter (173.000) ausspioniert und unter Generalverdacht gestellt. Geklärt sind die Vorgänge zwar noch nicht, denn die Bahn sagt von sich selbst, sie habe lediglich 1.000 Mitarbeiter und deren Lebensgefährten auf Korruptionsfälle hin "durchleuchtet". Aber wie sagt man so schön bei der Bahn: Abwarten! Eine positiv besetzte Arbeitgebermarke sieht auf alle Fälle anders aus.
Nichts ist für die Ewigkeit – das gilt im deutschen Arbeitsrecht mehr denn je. Unbefristete Arbeitsverträge haben inzwischen fast Seltenheitswert. Die Zeche für diesen Trend zahlen die Schwächsten.
Nischen im Alltag zum Lernen nutzen. Das folgende Beispiel zum Thema Arbeitsrecht und Befristung bietet einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten von E-Learning.
"Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig" heißt es in einem französischen Sprichwort.
Die Marketing-Dozentin Jacqueline Rieger hat daraus ein Unternehmenskonzept gemacht. Ihre These: Organisieren Sie sich und Ihr Unternehmen so, dass es allen Beteiligten Spaß macht - und alle werden noch erfolgreicher sein!
Selbst bestimmte Arbeit
Nicht nur Angestellte, auch Selbständige können sich von ihren Kunden als fremd bestimmt empfinden. Je freier Sie in der Wahl Ihrer Arbeitszeit, Ihres Arbeitsortes und Ihrer Arbeitsinhalte sind, umso höher sind erfahrungsgemäß Spaßfaktor und Effektivität.
Sinnvolle Arbeit
Wer den Spaß in der Arbeit findet, braucht sich nicht vor der Arbeit zu drücken, um Spaß zu haben. Wer Spaß haben will, braucht Überblick: Sehen Sie nicht nur Ihren engen Arbeitsbereich (zum Beispiel Bauanträge bearbeiten), sondern den größeren Sinn dahinter (dass Menschen in menschenfreundlichen Städten wohnen können).